Montag, 3. Dezember 2012

In Fortsetzung zu meinem Artikel über die potentielle Vermögensinflation wollte ich noch kurz auf die aus meiner Sicht möglichen Optionen für den Anleger eingehen.

Davor möchte ich aber noch einen Artikel der FTD vorstellen, der sich dem Thema Vermögensinflation widmet und sehr nachdenklich macht.


http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/:das-kapital-kapitalfehlallokation-die-letzte/70124534.html
 
So nun meine kurze Meinung zu den einzelnen Asset-Klassen: 
Tagesgeld: 
- gleicht leider die Inflation nicht aus
- hat dafür aber auch kein Kursrisiko
 
Immobilien: 
 - Zu komplex für eine pauschale Einschätzung
 - Kernproblem ist das durch den hohen Investitionswert entstehende Klumpenrisiko 
Gold:
- Wenn jemand eine Million EUR oder mehr auf der Bank hat oder mehr würde ich
in jedem Fall raten einen Teil in Gold anzulegen. Auch wenn ein erhebliches
Kursrisiko besteht beruhigen sicherlich 10 bis 20% Goldanteil.
 - Der Standardanleger zwischen 10 und 100 TEUR wird vermutlich keinen Goldanteil brauchen
 
Aktien:
- Das Problem ist, dass Aktien schon sehr hoch gestiegen sind. 
- Selbst ein Kursverlust von 20% lässt die Aktien weit hinter Tagesgeld
 zurückfallen. 
Fazit:
Egal was man macht, alles hat ein Risko oder bringt nur Renditenunter Inflation. Jeder muss versuchen seinen Weg zu finden. Ich persönlich versuche mit einem Aktienanteil 25% (fix) und 25% verzinslichen Anlagen zumindest kein Geld zu verlieren. Sollte ein Aktiencrash kommen gehe ich auf 30% Aktienanteil. Über 30% gehe ich in keinem Fall. Bei den Aktien setze ich auf breit streuende ETF und replizierende,
ausschüttende Dividenden-ETF's. Von meinen Einzelaktien versuche ich mich nach und nach zu trennen.
Wie die meisten Anleger habe ich auch noch echte Verlustleichen im Depot.
Ich freue mich sehr über Kommentare und Meinungen dazu.